Der Anlagenotstand in Deutschland

Jetz habe ich nach Jahren das erste Mal etwas Geld was ich anlegen könnte und dann stelle ich fest, daß es schwierig ist eine gute Geldanlage zu finden.

Anlagenotstand durch niedrige Zinsen

Mit dem Sinken der Zinsen sind auch die sicheren Anlagemöglichkeiten abhanden gekommen. Weil die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf nur noch 0,05 Prozent gesenkt hat, ist es den Banken und anderen Geldanlage Anbietern kaum möglich eine gute Verzinsung zu bieten. Wer jetzt sicher und gut Geld anlegen möchte, der hat kaum noch Möglichkeiten zur Verfügung.

So habe ich festgestellt, daß man sein Geld auf einem Festgeldkonto nur noch zu einem Zinssatz von maximal 1,3 Prozent anlegen kann. Damit liegt der Festgeldzins unterhalb der Inflationsrate, wobei die Kapitalertragssteuer noch gar nicht eingerechnet ist. Das ist also eine Kaufkraftvernichtung für angespartes Kapital und kommt nicht in Frage.

Doch wie geht es weiter?
Die Europäische Zentralbank hat schon angedeutet, daß man im Falle einer drohenden Deflation in Europa die Zinsen auch negativ werden lassen könnte. Das bedeutet, daß die Banken selbst auf ihre Einlagen bei der EZB Zinsen zahlen müssen, statt welche zu erhalten. Diese Kosten würden sie an die Kunden, also uns Geldanleger, weitergeben und so auch die Zinsen auf Tagesgeld- und Festgeldkonten noch weiter senken.

Eine riskantere Geldanlage für langfristige Zeiträume wählen

Da ich kein Geld verlieren möchte, sondern mein Erspartes vermehren, kommt eine Festgeldanlage also nicht mehr in Betracht. Denn wenn man die Inflation berücksichtigt, dann wird das Geld immer weniger wert.

Doch welche Alternativen gibt es?
Tja, da wird es schwierig. Ich habe mich mal über die verschiedenen Investfonds informiert und herausgefunden, daß es auch weniger riskante Fonds gibt. Wenn man Geld in Dachfonds anlegen möchte, dann sollte man beachten, daß die Renditen bei einem Dachfonds im Vergleich zu anderen Investmentfonds eher mäßig sind. Dafür bieten die Dachfonds aber eine hohe Risikostreuung. Das liegt daran, dass ein Dachfonds in andere Investmentfonds investiert, welche wiederum in Aktien investieren. So wird das Anlagerisiko breit gestreut und das Ausfallrisiko einer einzelnen Aktie stark verringert. Mehr Informationen zu Dachfonds erhält man hier: www.geld-anlegen.eu/dachfonds-vergleich

Die Auswahl der Fonds ist entscheident

Das wichtigste bei der Geldanlage in Dachfonds scheint mir zu sein, welche Anlageziele der Fonds verfolgt. Man sollte sich diese Anlagestrategie genau ansehen und darauf achten, in welche Investmentfonds der Dachfonds investiert. Denn diese Fonds sollten eine gute Wertentwicklung versprechen. Das gelingt am besten, wenn der Dachfonds nicht nur in die Fonds der eigenen Fondsgesellschaft investiert, sondern sich unabhängig die besten Anlagemöglichkeiten aussuchen kann.

Auch auf die Nebenkosten achten

Wenn man Investmentfonds kauft, dann benötigt man ein Depotkonto, welches auch Wertpapierdepot genannt wird. Auf diesem Depotkonto werden dann die Käufe und Verkäufe der Investmentfonds verbucht. Natürlich sollte man hier die Konditionen vergleichen, denn die Kosten verringern schließlich die Rendite der Geldanlage. Mit einem Wertpapierdepot Rechner kann man herausfinden, wo man die geringsten Gebühren zahlen muß. Je nach Anlagevolumen berechnet der Depotrechner die günstigsten Wertpapierdepots, denn es macht einen Unterschied, welche Summen man zur Verfügung hat. Einen guten Depotvergleich findet man hier: brutto-netto-gehaltsrechner.net/depotvergleich

Bei den Kosten sollte man natürlich auch die Verwaltungskosten der Investmentfonds selber im Auge behalten. Manche Dachfonds verursachen immense Verwaltungskosten, wodurch der Anlageerfolg geschmälert wird. Allerdings ist die alles entscheidende Einflussgröße immer noch die Kursentwicklung der zugrunde liegenden Investmentfonds und Aktien. Das sollte man nie vergessen!

Weitere Informationen über Investmentfonds erhält man beim BVI, dem deutschen Fondsverband.